SafeLinks: Kinder und Patientenverfügungen

Gesundheit No Comments »

Interessanter Artikel bei FAZ.net zum Thema Kinder und Patientenverfügungen. Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob auch Kinder und Jugendliche prinzipiell eine Patientenverfügung verfassen können und über ihre medizinische Behandlung selbst entscheiden können … Siehe: Wenn Kinder sterben… was helfen Patientenverfügungen?

Social Networks: Tim K. aus Bremen verliert Job wegen Namensgleichheit mit Amok-Schütze von Winnenden

Internet, Social Networks, Winnenden No Comments »

null
Frustreaktion eines Azubis nach dem Amoklauf zeigt Risiken der Vernetzung in sozialen Medien.
von KristinaJudith Pro am 23.03.2009 um 07:43:59 Uhr

web_klein Wie im schlechten Film: Social-Media-Experten predigen gerne, wie gefährlich es sein kann, wenn Jugendliche im Web zuviel von sich preisgeben. Der Auszubildende Tim Kretschmer aus Bremen hat das am eigenen Leib erfahren – allerdings anders, als die Experten sich das vorgestellt hätten. Tim K DoppelgängerIhm wurde seine Namensgleichheit mit dem Amok-Schützen von Winnenden zum Ver- hängnis. Unmittelbar nach der Tat beschimpften aufgebrachte Zeitgenossen den vermeint- lichen Täter per Handy und E-Mail. Sein Xing-Profil war der Einstiegs- punkt für etliche Nutzer wie Journalisten, die auf der Suche nach Informationen über den Amokschützen waren – mehr als 7.000 Profil-Aufrufe zählte der junge Mann innerhalb weniger Tage. Die Anrufe von Journalisten bei seinem Arbeitgeber belasteten ihn schwer. Der 21-jährige Namensvetter des Amokläufers schrieb daraufhin in sein Internetprofil bei Xing, dass er Handfeuerwaffen suche und Amoklaufplanung biete – aus Frust, wie er erklärt. Das kostete ihn seinen Job als angehender Programmierer bei einer Multimediafirma. Zwar löschte Xing sein Profil schon nach Minuten, doch seine unbesonnenen Einträge und sein Foto kursierten im Internet. Ein User schickte ihm über Twitter einen Link zu seinem eigenen Foto mit dem Hinweis, das sei der Täter, sagte Tim im Interview mit Radio Bremen 4. Manche Medien deckten zwar schnell auf, dass die Namensvetter nicht identisch sind. In der Twitter-Szene und im Netz geistern aber immer noch etliche Falschmeldungen herum. Tims Blog enthält nur noch eine sehr persönliche Presseschelte: “Hat eigentlich jemand darüber nachgedacht, warum ein Bremer Azubi in Stuttgart einen Amoklauf veranstaltet? Anscheinend nicht.”
Link
netzeitung.de, spiegel.de

STUDIE ZUR KINDERARMUT: Sehnsucht nach Liebe und Sicherheit

Studien No Comments »

Sozial benachteiligte Mädchen und Jungen wünschen sich Zuwendung, Unterstützung und immer genug zu essen. Dies ist das Ergebnis einer Studie, bei der erstmals arme Kinder zu ihrer Lebenssituation befragt wurden.

Berlin – Wenn der elfjährige Basti* aus Hamburg sich etwas wünschen dürfte, so wäre es, dass seine Eltern netter zu ihm sind und mal mit ihm spielen würden. Sein zweitgrößter Wunsch ist ein eigenes Fahrrad. Tamika*, zwölf Jahre alt, besitzt ein nagelneues Mountainbike. Doch am Wochenende hat sie kaum Zeit, damit zu fahren: Sie muss im Imbiss ihrer Adoptiveltern für den Lebensunterhalt mitarbeiten. Die zwölfjährige Rhina* wünscht sich mehr Geld, damit auch ihre Mutter sich etwas leisten kann.
Read the rest of this entry »

Terrorserie in Nordirland: 17-Jähriger wegen Attentat auf Polizist angeklagt

Allgemein, News No Comments »

Der erste Verdächtige nach der Terrorserie in Nordirland kommt vor Gericht. Die Ermittler haben einen 17-Jährigen angeklagt – ihm werden Mord an einem Polizisten, Waffenbesitz, Mitgliedschaft in einer verbotenen Vereinigung und verbotene Informationsbeschaffung zur Last gelegt.
Link

Das Geschäft mit Killerspielen brummt

Computerspiele No Comments »

Elektronikkonzerne ächzen unter der Konsumflaute. Die Gamehersteller machen weiter Milliardenumsätze – auch mit Killerspielen. Dennoch will die deutsche Warenhauskette Kaufhof die Verkaufsschlager aus dem Sortiment nehmen.

Die Computerspiel-Branche kämpft erfolgreich gegen die Konjunkturschwäche. In den USA stieg der Umsatz im Februar um zehn Prozent auf 1,47 Mrd. Dollar, wie die Forschungsgruppe NPD am Donnerstag bekanntgab. Bei den Konsolen verkaufte sich die Wii von Nintendo mit 753.000 Einheiten am besten, gefolgt von Microsofts Xbox 360.

Bei der Software führte das Kampfspiel “Street Fighter IV” vor den Konsolen-Titeln “Wii Fit” und “Wii Play”. Die Zahlen zeigten, dass der Verbraucher bei einigen Produkten trotz der Krise einfach das kaufe, was er haben wolle, sagte Michael Pachter von Wedbush Morgan.

An vierter Stelle der verkauften Spiele lag Sonys neuveröffentlichter Titel “Killzone 2″. Der Weltraum-Shooter hat in Deutschland keine Jugendfreigabe erhalten und gehört damit zu den Gewaltspielen, die nach dem Amoklauf von Winnenden in die Diskussion geraten waren. In Großbritannien war es der Forschungsgruppe GfK Chart Track zufolge Ende Februar das meistverkaufte Computerspiel überhaupt.

Das umstrittene Computer-Spiel “Counter-Strike”

Laut einer am Freitag veröffentlichten Umfrage von Infratest, sind in Deutschland 41 Prozent der Bundesbürger der Ansicht, dass Killer-Computerspiele generell verboten werden sollten. 26 Prozent meinen, dass die Verbreitung über Handel und Internet stärker kontrolliert werden müsste. Die Altersgrenze weiter heraufzusetzen halten 21 Prozent der Befragten für sinnvoll, 18 Prozent denken, dass alles so bleiben sollte wie bisher.

Der Medienforscher Johannes Fromme hält dagegen: Allzu oft würden Computerspiele vorschnell für reale Gewaltexzesse wie den Amoklauf in Winnenden verantwortlich gemacht. Der Professor für Erziehungswissenschaftliche Medienforschung an der Universität Magdeburg ist überzeugt: “Die Wahrscheinlichkeit, dass ein 17- Jähriger ein Counter-Strike-Spiel oder Ähnliches auf dem Rechner hat, ist relativ hoch. Eigentlich ist das normal.” Pauschalen Forderungen, Computer generell aus Kinder- und Jugendzimmern zu verbannen, erteilte Fromme eine Absage. “Das würde ich für unsinnig halten, weil ein Computer ein multimediales Gerät ist, das für alles Mögliche verwendet werden kann.”

Die Warenhauskette Galeria Kaufhof will trotzdem alle Computer- und Videospiele, die erst ab 18 Jahren freigegeben sind, aus dem Verkauf nehmen. “Wir tun das, um in gesellschaftspolitischer Hinsicht ein Zeichen zu setzen”, sagte eine Sprecherin des Unternehmens in Köln. Auch Filme ohne Jugendfreigabe würden künftig nicht mehr angeboten.

Auch andere Händler setzen auf Jugendschutz, verbannen aber Spiele nicht grundsätzlich aus dem Angebot. “Dabei helfen nicht zuletzt auch modernste Kassensysteme, die einen Warnton geben, wenn eine Alterskontrolle durchgeführt werden muss”, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes des Spielwaren- Einzelhandels Willy Fischel. “Wer die Altersbeschränkungen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) nicht anwendet, riskiert nicht zuletzt auch ein Bußgeld.” Im Zweifelsfall müsse sich der Verkäufer den Personalausweis des Kunden zeigen lassen.

Der Geschäftsführer des Branchenverbands der Spieleindustrie (BIU), Olaf Wolters, kritisiert den Verkaufsstopp: “Ich finde es wirklich bedenklich, dass Kaufhof damit jedem Erwachsenen sein Recht auf Unterhaltung beschneidet”, sagte Wolters zu “Focus online”. Die Kaufhof-Sprecherin wollte dies nicht kommentieren.

Diskutieren Sie verschiedene Themen in der FTD-Debatte
zur Top-Liste
6 Bewertungen ***

Google Tausendreporter Furl YiGG Mister Wong del.icio.us Webnews

Bookmarken bei …

FTD.de, 20.03.2009
© 2009 Financial Times Deutschland, © Illustration: dpa
ZUM THEMA

* Kommentar: Computerspiele – Eine ganz normale Droge (http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Computerspiele-Eine-ganz-normale-Droge/488010.html)
* Wegen Verzögerungen: Umsatz von Palm bricht ein (http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Wegen-Verz%F6gerungen-Umsatz-von-Palm-bricht-ein/489986.html)
* Copy & Paste mit dem iPhone: Apple präsentiert neue Software ohne Jobs (http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Copy-Paste-mit-dem-iPhone-Apple-pr%E4sentiert-neue-Software-ohne-Jobs/488788.html)
* Studie unter Jugendlichen: Wie Computerspiele süchtig machen (http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Studie-unter-Jugendlichen-Wie-Computerspiele-s%FCchtig-machen/487896.html)
* Interview: “Täter leben Nebenrealität” (http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Interview-T%E4ter-leben-Nebenrealit%E4t/486947.html)

ZUM THEMA

* Kommentar: Computerspiele – Eine ganz normale Droge (http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Computerspiele-Eine-ganz-normale-Droge/488010.html)
* Wegen Verzögerungen: Umsatz von Palm bricht ein (http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Wegen-Verz%F6gerungen-Umsatz-von-Palm-bricht-ein/489986.html)
* Copy & Paste mit dem iPhone: Apple präsentiert neue Software ohne Jobs (http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Copy-Paste-mit-dem-iPhone-Apple-pr%E4sentiert-neue-Software-ohne-Jobs/488788.html)
* Studie unter Jugendlichen: Wie Computerspiele süchtig machen (http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Studie-unter-Jugendlichen-Wie-Computerspiele-s%FCchtig-machen/487896.html)
* Interview: “Täter leben Nebenrealität” (http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Interview-T%E4ter-leben-Nebenrealit%E4t/486947.html)

aus FTD:
Link

Neue Seuche: Internet-Mobbing an Schulen

Internet, MULTIMEDIA, Mobbing, VIDEO No Comments »


Quelle: YouTube/Akte 09 vom 17.03.2009

TEIL 2 der Doku:

Quelle: YouTube/Akte 09 vom 17.03.2009

Und hier noch ein interessanter Kurzfilm über Mobbing an der Schule:

Axtmord: 17-jähriger tötet Mutter im Schlaf

News No Comments »

Die Polizei hat in Linden (Hessen) einen 17-Jährigen unter dringendem Tatverdacht verhaftet, weil er in den Morgenstundens eine Mutter mit einer Axt getötet haben soll.

Laut DPA hat die Staatsanwaltschaft Gießen hat am Sonntag Haftbefehl gegen einen 17-Jährigen wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes erlassen. Der Junge soll in der Nacht zum Samstag seine im Bett liegende Mutter mit einer Axt erschlagen haben. Der 17-Jährige verweigerte auch am Sonntag die Aussage zu den Vorwürfen, so dass das Tatmotiv weiterhin völlig unklar ist. Die Tatwaffe fanden die Beamten im Wohnzimmer. Read the rest of this entry »

[Winnenden] Bundespräsident Horst Köhlers Rede: “Schützen wir unsere Kinder genug?”

Allgemein No Comments »

Bundespräsident Horst Köhler hat am Samstag beim Staatsakt in Winnenden der 15 Opfer des Amoklaufs vom 11. März gedacht. Die Ansprache stand unter dem Leitmotiv “Unser Land steht zusammen in der Stunde der Trauer”. Hier sind Auszüge von Köhlers Rede zu lesen.

Nach einleitenden Worten, in denen Köhler die Opfer des “furchtbaren Verbrechens” namentlich nannte, sagte das Staatsoberhaupt:

Bundespräsident Horst Köhler in Winnenden: “Solche Taten führen uns an die Grenzen des Verstehens”
Wir trauern um acht Schülerinnen, einen Schüler und drei Lehrerinnen der Albertville-Realschule in Winnenden. Wir trauern um drei Männer, die der Täter auf seiner Flucht wahllos tötete, ehe er sich selbst das Leben nahm. Wir trauern mit allen Eltern, die Kinder verloren haben, mit den Freundinnen und Freunden der Getöteten, mit den Familien der ermordeten Erwachsenen. Read the rest of this entry »

Amokläufer soll in Psychiatrie „Hass auf alle“ geschildert haben

News, Winnenden No Comments »

Tim K., der Amokläufer von Winnenden schilderte in der Psychiatrie „Hass auf alle“: Der Amokläufer von Winnenden soll im vergangenen Jahr in einem ersten Gespräch in der Psychiatrischen Klinik Weissenhof offenbar über massive psychische Probleme geklagt haben, so das Magazin “Focus”. Der Junge soll seinem Gesprächspartner in Weinsberg offenbart haben, dass er “einen Hass auf alle” habe, so FOCUS-Informationen.

Read the rest of this entry »

Opferfamilien von Winnenden verlangen Killerspiel-Verbot; offener Brief an Horst Köhler

News, Winnenden 1 Comment »

winnenden_amoklauf-zeitung_killerspiele-offener_brief by techfever.Winnenden trauert. Heute morgen fand in Winnenden in der Borromäus-Kirche ein ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken der Opfer des Amoklaufs in der Albertville-Realschule am 11. März statt. Rund 7.500 Teilnehmer waren Polizeiangaben zufolge gekommen.

Die betroffenen Familien wendeten sich heute in einem offenen Brief an Bundespräsident Köhler und Kanzlerin Merkel: “Wir wollen, dass Killerspiele verboten werden. Spiele (…) die zum Ziel haben, möglichst viele Menschen umzubringen, gehören verboten. Gleiches gilt für alle Gewalt verherrlichenden Spiele, deren Aufbau und Darstellung sehr realistisch sind und bei denen viel Blut fließt”, schreiben sechs Familien in einem heute morgen von der “Winnender Zeitung” veröffentlichten Brief (siehe unten).

“Ganz Deutschland trauert”, sagte Bundespräsident Horst Köhler in seiner Rede in der Kirche. Zugleich forderte er Politik und Gesellschaft auf, gegen gewaltverherrlichende Computerspiele und Filme vorzugehen. In “ungezählten Filmen und Computerspielen” stünden extreme Gewalt, die Zurschaustellung zerstörter Körper und die Erniedrigung von Menschen im Vordergrund.

“Sagt uns nicht der gesunde Menschenverstand, dass ein Dauerkonsum solcher Produkte schadet?”, sagte Köhler. “Dieser Art von Marktentwicklung sollte Einhalt geboten werden”, forderte der Bundespräsident.

Read the rest of this entry »

Design by:FoxTheme & Photoshop Brushes
Site RSS Comments RSS
PageRank